Herzlich willkommen

bei der Katholischen Kirche in Winterthur, der grössten Kirchgemeinde des Kantons Zürich.

Angesichts der beschleunigten Ausbreitung des Coronavirus verschärften der Bundesrat sowie das Bistum Chur die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Deshalb 

  • finden in den Winterthurer Pfarreien bis auf weiteres keine Gottesdienste statt
  • sind Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen und Taufen abgesagt 
  • werden Beerdigungen im kleinstmöglichen Rahmen durchgeführt. Die Trauerfeier findet am Grab statt, nicht in der Kirche.

Die Kirchen in Winterthur bleiben für das persönliche Gebet geöffnet. Selbstverständlich sind auch unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger wie auch die Sozialstellen der Pfarreien weiterhin für Sie da. Beichten und Krankensalbungen sind nach telefonischer Absprache möglich. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Pfarrei.

Ausserordentliche Situationen erfordern neue Ideen
Da in den Pfarreien keine Gottesdienste mehr gefeiert werden dürfen, bedeute das, neue Wege zu finden: Wir bringen die «Frohe Botschaft» und Worte des Trostes in der Coronakrise per Videobotschaft zu Ihnen. Auf dem YouTube-Kanal der Katholischen Kirchgemeinde Winterthur finden Sie unter anderem einfach gestaltete Gottesdienste zum Anschauen. So können Sie von zu Hause aus gemeinsam mit uns im Gebet verbunden bleiben.

Solidarität ist gefragt
Alle Winterthurer Pfarreien tun sich zusammen: Viele Freiwillige möchten ihre Mitmenschen in der Bewältigung der Auswirkungen des Coronavirus unterstützen und bieten ihre Hilfe bei Alltagsaufgaben an. Benötigen Sie Hilfe oder möchten Sie helfen? Dann melden Sie sich bei Ihrer Pfarrei.

Solidarität gefragt, aber Solidarität heisst jetzt auch Abstand halten. Mit der Entscheidung, persönliche Kontakte bewusst zu reduzieren, leistet jede Person einen wertvollen Beitrag, damit die Menschen in ihrem persönlichen Umfeld gesund bleiben. Tragen wir Sorge zueinander.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Kraft und Mut in dieser schwierigen Zeit.

Spiritueller Impuls

Von Angst erschüttert haben wir unser tägliches Verhalten geändert.
Jetzt müssen wir uns darin üben zu denken,
uns Fragen zu stellen und Antworten zu finden. 

Welche Beziehung haben wir zu unserem Ende?
Wer sind die anderen für uns? 
Verstehen wir, dass das einzig notwendige die Liebe ist?
Im Gebet sind wir in Gemeinschaft mit dem Herrn, untereinander und mit denen, die bereits im Reich Gottes sind. 

Herr Jesus Christus, du willst unser Leben und nicht unseren Tod. 
Lass uns dich als unseren Hüter erkennen, denn in der Stunde,
in der sich die Pandemie ausbreitet, halten wir an der Hoffnung fest und
erneuern unsere Nächstenliebe. 
Sende deinen Heiligen Geist in unsere Herzen,
damit wir gemeinsam gegen das Böse kämpfen und
uns gemeinsam helfen und schützen können. 

Du bist gesegnet, jetzt und für immer und ewig. Amen.

Don Carlo De Stasio, Pfarrer, MCLI San Francesco