Adventsbus 2018

Im Adventsbus durch Winterthur - jetzt einsteigen

Vom 05. bis 22. Dezember wird der weihnachtlich dekorierte Oldtimertrolleybus wieder unterwegs sein.

A-Z Liste

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Adressänderung

Sind Sie umgezogen?

Anhand Ihrer Wohnadresse (Strasse mit Hausnummer) können Sie erfahren, welche Pfarrei für Sie zuständig ist und wo sich Pfarramt und Kirche befinden. Benützen Sie dazu unsere Pfarrei-Suche auf der Einstiegsseite.

Sobald Sie Ihre neue Adresse bei der Einwohnerkontrolle gemeldet haben, wird sie an uns weiter geleitet und Sie erhalten das forum Pfarrblatt und – sofern in Ihrer neuen Pfarrei vorhanden – das vierteljährliche Informationsheft an Ihre neue Adresse geschickt.
Bei Fragen zum Abonnement des Pfarrblatts forum in der Stadt Winterthur wenden Sie sich an:

Doris Alldis

Allein erziehend

Der Anteil der allein Erziehenden in unserer Gesellschaft wächst. Mit dieser Familiensituation sind oft schwierige soziale und finanzielle Probleme verbunden.

Beratung und gezielte Hilfe bieten Ihnen die Sozialarbeitenden in den pfarreilichen Sozialdiensten an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten Sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen.
Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholischen Kirchgemeinde Winterthur.

Allein sein

Sie möchten neue Menschen kennenlernen und suchen Kontakt zu pfarreilichen Gruppierungen?

In Ihrer Pfarrei finden Sie vielfältige Möglichkeiten, Menschen kennen zu lernen (Gottesdienste, Apéros, Feste, Mittagstische). Es bestehen auch eigene Gruppen für Besuchsdienste.
Auch die Seelsorgerinnen, Seelsorger und pfarreilichen Sozialarbeitenden sind gerne für Sie da. Im Gespräch entdecken Sie gemeinsam neue Lebensmöglichkeiten und werden Sie über Angebote informiert.

Suchen Sie einen Ort der Begegnung in ungezwungener Atmosphäre? Möchten Sie eine Tasse Kaffee oder Tee trinken, ohne den Blick ins Portemonnaie fürchten zu müssen? Möchten Sie einfach zusammensitzen und plaudern? Zwei besondere Angebote könnten Sie interessieren:

  • Möchten Sie am Wochenende dem Alleinsein ausweichen? In der Wochenendstube (Wartstrasse 11, 8400 Winterthur) können sie mit anderen zusammen kommen. Sie ist jeden Samstag von 16.00 bis 20.00 Uhr und jeden Sonntag von 14.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
  • Plaudern, Zeitung lesen, spielen, zuhören, in der Runde sitzen, erzählen, da sein. Das können Sie jeden Montag zwischen 14.00 und 17.00 Uhr in der Dimensione Bistro Bar Café (Neustadtgasse 25, 8400 Winterthur). Eine Betreuungsperson ist anwesend, eine Anmeldung nicht nötig.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslos werden – das ist für die meisten Menschen ein Schock. Formulare türmen sich zu einem grossen Berg. Das Selbstwertgefühl leidet und Zukunftssorgen können sich bemerkbar machen.

Als Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den einzelnen Pfarreien der Katholischen Kirchgemeinde Winterthur bieten wir Beratung und gezielte Hilfe an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen und unterstehen der Schweigepflicht.

Ein weiteres Angebot der katholischen und reformierten Kirche ist die Beratung durch die kirchliche Fachstelle bei Arbeitslosigkeit DFA in Winterthur:
Die Fachstelle dient der persönlichen Beratung und Unterstützung. Sie richtet sich an Menschen, die von Erwerbslosigkeit, drohendem Arbeitsplatzverlust oder von Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis betroffen sind. Die Beratung ist freiwillig, unabhängig, vertraulich und kostenlos. Das Integrationsprogramm URAT der Caritas Zürich fördert und unterstützt Migrantenfamilien im Kanton Zürich.

Für alle Fragen rund um Lehre und Ausbildung können Sie sich an die Fachstelle kabel der katholischen und reformierten Kirchen in Winterthur wenden.
Sie steht allen Ratsuchenden offen. Sie ist unabhängig, überkonfessionell, vertraulich und kostenlos.

Armut

Es ist ein grosses Problem, nur wenig Geld zur Verfügung zu haben.
Die Suche nach günstigen Angeboten, das Einteilen des Geldes, der Verzicht auf Dinge, die für viele Menschen zu einem üblichen Leben gehören, die Gedanken, wie es morgen weitergehen soll, belasten und bereiten Sorgen.

Beratung und gezielte Hilfe bieten Ihnen die Sozialarbeitenden in den pfarreilichen Sozialdiensten an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten Sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität, offen.
Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholischen Kirchgemeinde Winterthur.

Treffpunkt Vogelsang:
Der Treffpunkt Vogelsang ist ein Ort, wo sich Menschen mit kleinem Budget treffen, um sich auszutauschen, sich zu vernetzen, zu informieren, sich Gehör zu verschaffen und um eigene Ideen in den Projekträumen entstehen zu lassen.
Ein Angebot ist das öffentliche Internet, das für jede und jeden gratis zur Verfügung steht.
Ort: Vogelsangstrasse 2, 8400 Winterthur
Zeit: Montag bis Freitag, von 11.00 bis 18.00 Uhr
Weitere Informationen: www.treffpunktvogelsang.ch

Im shalom erhalten Sie günstige Mittagessen.
Ort: St. Gallerstrasse 18, 8400 Winterthur
im Pfarreizentrum von San Francesco, Missione Cattolica di Lingua Italiana.
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 10.30 bis 14.30
Mittagessen: Montag - Freitag: 12.00 bis 13.00
Weitere Informationen: www.cpsf-shalom.ch

Angebote der Caritas Zürich für Menschen mit knappem Budget in Winterthur:

Caritas Markt
Der Caritas Markt ist eine Einkaufsmöglichkeit für Menschen mit knappem Budget.
Einkaufen können ausschliesslich Menschen, die finanziell benachteiligt sind und die eine Einkaufskarte oder eine KulturLegi besitzen. Informationen dazu und die Karten können Sie bei den pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit in Winterthur oder bei Caritas Zürich erhalten.
Ort: Zürcherstrasse 77, 8406 Winterthur, Tel. 052 214 23 76
Zeit: Montag 13.00 bis 18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr sowie 14.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

Caritas Secondhand-Laden
Im Caritas Secondhand-Laden werden gebrauchte Kleider günstig verkauft.
Ort: Steinberggasse 54, 8400 Winterthur, Tel. 052 213 63 60
Zeit: Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.30 Uhr sowie 14.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.00 bis 12.00 Uhr sowie 13.00 bis 16.00 Uhr

KulturLegi Zürich
Die KulturLegi ermöglicht Personen mit tiefem Einkommen Vergünstigungen für Angebote in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Gesundheit. Der Rabatt beträgt 30 bis 70 Prozent.
Berechtigt sind Personen mit schmalem Budget. Die KulturLegi ist bei den pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit oder bei Caritas Zürich erhältlich.
Caritas Zürich gibt zudem regelmässig eine Broschüre mit allen Angeboten der KulturLegi heraus. Auf www.kulturlegi.ch/zuerich werden die Angebote laufend aktualisiert.
Auch die katholische Kirchgemeinde Winterthur ist Angebotspartnerin von KulturLegi Kanton Zürich.

Beerdigung

Sie haben – plötzlich und unerwartet oder nach langer Krankheit – einen lieben Menschen verloren?
Wir sprechen Ihnen unser herzliches Beileid aus und begleiten Sie gern in dieser schwierigen Zeit.

Wer einen Angehörigen durch Tod verliert, benachrichtigt zunächst die Stadt Winterthur. Diese hat dafür ein eigenes Amt eingerichtet. Sie finden es am Eingang zum Friedhof Rosenberg: Friedhofsverwaltung, Am Rosenberg 5, 8400 Winterthur, Telefon 052 267 30 30. Es ist von Montag bis Freitag zu üblichen Bürozeiten geöffnet: Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Am Wochenende oder Feiertag steht ein Pikettdienst bei der Stadtpolizei Winterthur zur Verfügung: Obertor 17, 8402 Winterthur, Telefon 052 267 51 52.
Bringen Sie zur Friedhofsverwaltung bitte folgende Papiere mit: die ärztliche Todesbescheinigung und die Ausweispapiere der anzeigeberechtigten Person, Familienbüchlein und/oder Ausländerausweis der verstorbenen Person.

Der Abschied am Grab erfolgt in Winterthur normalerweise zeitlich vor der Trauerfeier in einer Kirche oder Friedhofskapelle. Särge dürfen ausschliesslich im Friedhof aufgebahrt werden – nicht in der Kirche. Für Urnen besteht keine solche Regelung. Sie müssen auch nicht auf einem Friedhof beigesetzt werden.

Bei der Meldung des Todesfalles auf der Friedhofsverwaltung werden in der Regel Ort und Zeitpunkt für die Beerdigung und die Trauerfeier festgelegt. Zur Sicherheit ist ein Anruf beim betreffenden Pfarramt ratsam.
Grundsätzlich ist für einen Todesfall das Wohnortspfarramt der verstorbenen Person zuständig. Wenn jemand zuletzt in einem Alters- oder Pflegeheim zu Hause gewesen ist, gilt die letzte selbständige Adresse vor dem Heimaufenthalt (Seniorenresidenzen werden jedoch als Wohnorte betrachtet).

Wenn die Beerdigung an einem anderen Ort und/oder mit einem von den Angehörigen gewählten Seelsorgenden stattfinden soll, richten Sie bitte möglichst schnell entsprechende Anfragen an den Wunschort beziehungsweise «Wunschpfarrer» (so der dafür übliche Ausdruck auf der Friedhofverwaltung).

Die Trauerfeier kann in einer Kirche oder Friedhofkapelle stattfinden. Sie besteht aus einem Wortgottesdienst oder einer Eucharistiefeier (Messe) und wird vorgängig mit der zuständigen Seelsorgerin beziehungsweise dem zuständigen Seelsorger besprochen. Dabei spielen Fragen eine Rolle wie: Soll es einen Lebenslauf geben? Wenn ja: Wer verfasst ihn und wer liest ihn vor? Werden gemeinsam Lieder gesungen?

In der Kirche stellt das Pfarramt, in der Friedhofkapelle die Stadt die Organistin beziehungsweise den Organisten. Sind darüber hinaus Musizierende oder Singende vorgesehen (welche von der Trauerfamilie engagiert werden müssen)? Welche sonstigen Wünsche und Anliegen möchten die Angehörigen einbringen (zum Beispiel bezüglich Texte, Kollekte oder Blumenschmuck)?
Zuweilen wird mit dem Pfarramt auch ein Jahresgedächtnis» vereinbart. Das bedeutet, dass für die verstorbene Person an einem dafür festzulegenden Datum im Gottesdienst der Pfarrei gebetet wird.

Behinderung

Jesus trat für alle ein, die geringere Chancen hatten als die Mehrheit der Bevölkerung. Dies versteht die Kirche als Auftrag, sich für Menschen am Rand der Gesellschaft einzusetzen. Verschiedenartige Behinderungen führen leider teilweise auch heute noch dazu, dass Menschen ausgegrenzt werden. Darum macht sich die Kirche dafür stark, dass möglichst jeder Mensch in einem barrierefreien Umfeld und an der Gemeinschaft der anderen teilnehmen kann. Dies gilt ganz besonders für das Leben in unseren Pfarreien.

Im Kanton Zürich setzt sich vor allem die katholische Behindertenseelsorge an der Beckenhofstrasse in Zürich für seelsorgliche Anliegen der behinderten Menschen ein. Zwischen einzelnen Pfarreien in Winterthur und der katholischen Behindertenseelsorge bestehen Partnerschaftsprojekte: Unter anderem finden regelmässige Gottesdienste für und mit Gehörlosen in der Pfarrei St. Marien statt.

Die Kirchgemeinde Winterthur versucht, die Barrierefreiheit in ihren Umbauprojekten durchzusetzen, und setzt sich für die Anliegen der Behinderten ein

Beratung

Sie fühlen sich in einer schwierigen Situation allein gelassen?
Sie suchen Unterstützung aus familiären, finanziellen, gesundheitlichen, sozialen oder altersbedingten Gründen?

  • Wir, die pfarreilichen Sozialarbeitenden nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg. 
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich. 
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtstellen.

Sie möchten neue Leute kennenlernen und suchen Kontakt zu pfarreilichen Gruppierungen?

Wir informieren Sie über die Angebote und vermitteln Kontakte zu Ansprechpersonen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität, offen.

Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholischen Kirchgemeinde Winterthur.

Suchen Sie Unterstützung in Fragen zu Ihrem Glauben, zu Sinn- und Lebensfragen? Möchten Sie beichten?

Wir, die Seelsorgenden aus Ihrer Pfarrei nehmen uns gerne Zeit für Ihr Anliegen. Auch unterstehen wir der Schweigepflicht.

Besuchsdienste

Gespräche führen, sich etwas vorlesen lassen, bei Spaziergängen oder zum Arzt begleitet werden – wünschen Sie sich das? Haben Sie noch niemanden gefunden?

In einigen Pfarreien gibt es Besuchsdienst-Gruppen. Für Informationen wenden Sie sich an die Sozialarbeitenden in den pfarreilichen Sozialdiensten. Sie vermitteln gerne Freiwillige, die sich freuen, regelmässig jemanden zu besuchen und damit ein neues, belebendes Element in den Alltag zu bringen.

Diakonie

Mit Menschen solidarisch sein

Diakonie wird vom griechischen Wort für Dienst abgeleitet.

Im Zusammenhang mit dem Handeln der katholischen Kirche ist der Begriff Diakonie die Bezeichnung für ihr konkretes Handeln im sozialen und politischen Alltag und ist somit eine Kernaufgabe der Kirche.

Diakonie bezeichnet die Verantwortung der christlichen Gemeinde für die Mitgestaltung der individuellen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen.

Diakonie ist im Alltag gelebte Solidarität. Sie führt Menschen über Unterschiede und Grenzen hinweg zusammen. Sie ermutigt zur Verantwortung gegenüber anderen und befähigt zum gemeinsamen Teilen.

Eine diakonische Pfarrei ist dazu berufen, soweit als möglich, eine Gemeinschaft der in Christus Angenommenen und Annehmenden zu sein, in der schwache und starke, gesunde und kranke, nichtbehinderte und behinderte Menschen miteinander leben.

Gottes Lebensliebe zeigt sich im Handeln der Christen. Gottes Urabsicht und elementares Anliegen für die Menschen heisst «ein Leben in Fülle» (Joh 10,10) für alle Menschen. Daraus folgt, dass jede Gemeinschaft von Glaubenden gar nicht anders kann, als jeder und jedem Notleidenden in gleicher Weise vorbehaltlos zu begegnen, sich für die Lebensgrundlagen armer und notleidender, für das Recht schwacher und stimmloser Menschen und für die Würde der gesellschaftlich Verachteten einzusetzen.

Diakonie und Soziales

Solidarisch Kirche sein

Wir unterstützen Menschen – hier und weltweit.
Wir sind solidarisch mit allen Menschen, besonders mit denen, die sich in Lebens- oder Glaubenskrisen, in finanziellen oder anderen Notlagen befinden, und unterstützen sie.

Wir setzen uns für Menschen ein.
Wir tragen Mitverantwortung für eine lebensdienliche Gestaltung der Gesellschaft, in der niemandem das Lebensnotwendige fehlen darf und tragen Sorge zur Umwelt.

Persönliches Engagement

Diakonie (von alt.-griech. «diakonia», dt. «Dienst») verwirklicht sich zunächst im Engagement jedes einzelnen Christen und jeder einzelnen Christin. In der Pfarrei wird sie z. B. im freiwilligen Engagement sichtbar. Für bestimmte Aufgaben der Diakonie ist ein professioneller sozialarbeiterischer oder seelsorgerlicher Hintergrund notwendig. Diesen bringen die kirchlichen Sozialarbeitenden oder die pastoralen Mitarbeitenden ein.

Soziale Arbeit in allen Pfarreien

In Winterthur bestehen in allen acht Pfarreien Stellen für kirchliche Soziale Arbeit, für die die pfarreilichen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter verantwortlich sind. Für die Koordination der kirchlichen Sozialen Arbeit in Winterthur ist die Koordinationsstelle Soziale Arbeit zuständig.

Dialog mit den Religionen

Einen Dialog unter den drei «abrahamitischen» Religionen (Judentum, Christentum, Islam) gibt es in Winterthur seit fast zehn Jahren. «Unterwegs mit Abraham» ist der gemeinsame Titel, der sich als roter Faden durch verschiedene Veranstaltungen zieht.

  • Warum ausgerechnet Abraham? – Weil er so etwas wie der Grossvater der drei monotheistischen Religionsgemeinschaften ist und ihm in allen ein grosses Gewicht zukommt.
  • Welche Bedeutung hat Gastfreundschaft?
  • Wir feiert man/frau Hochzeit?
  • Wie geben wir den Glauben an die nächste Generation weiter?
  • Wie ist das Verhältnis von Mann und Frau?
  • Welche Vorstellungen haben wir vom Tod bzw. von dem, was womöglich danach kommt?
  • Welche Feiertage, rituellen Gegenstände und Gebete prägen unseren Glauben?

Nicht zuletzt haben wir auch immer wieder miteinander gefeiert, gesungen, gebetet, gegessen, getrunken (unter Beachtung der jeweiligen Nahrungsgesetze).

Es gibt keinen Weltfrieden, ohne dass die Weltreligionen miteinander reden, einander akzeptieren, einander wohl gesonnen sind. Davon sind wir überzeugt und dafür setzen wir uns ein: für den Dialog, für die Akzeptanz, für die Wohlgesonnenheit.

Links

Zürcher Lehrhaus
Stiftung Weltethos

Ehe / Hochzeit

Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei Menschen. Sie lebt von der lebendigen Beziehung der beiden, ihren Träumen und Wünschen, Lebensplänen und -geschichten, ihrer Fähigkeit, aufeinander einzugehen, einander zu respektieren und zu vertrauen. Das Wagnis des gemeinsamen Weges ist gross. Für das Wachsen der Beziehung ist es wichtig, dass Fragen nach der Zukunft und der Gestaltung des Zusammenlebens gestellt und geklärt werden. 

Ehevorbereitungskurse

Wir begleiten Sie gern in diesen zentralen Lebensfragen – unabhängig davon, ob Sie sich für eine kirchliche Trauung entscheiden. Zweimal im Jahr wird im Pfarreiheim St. Peter und Paul ein ganztägiger Ehevorbereitungskurs an einem Samstag für die ganze Region Winterthur und Umgebung angeboten: im Februar oder März sowie im Juni (08.30 bis 16.30 Uhr). Willkommen sind Paare, die eine kirchliche Trauung planen oder gerade kirchlich geheiratet haben. Auskunft über die beiden Durchführungsdaten des laufenden Kalenderjahres erteilt das Pfarreisekretariat von St. Peter und Paul.

JA als Verheissung

Die Entscheidung für die Ehe zeugt von gegenseitigem Vertrauen, denn menschliche Beziehungen sind brüchig und gefährdet. Das machen scheiternde Partnerschaften uns immer wieder bewusst. Auch das JA des Trauversprechens ist keine Garantie für ein problemloses Zusammenleben. Aber in ihm steckt die Verheissung, dass es gelingen kann, auch Krisensituationen gemeinsam zu verarbeiten und zu bewältigen. Gottes Zusage gilt für gute und schwierige Tage. Das ist eine Grundaussage des Evangeliums.

Symbolik der kirchlichen Trauung

Die Bibel bezeugt uns, dass Gott die Menschen liebt. In Jesus Christus zeigt er uns, dass er den Menschen ein erfülltes Leben schenken will. Die Liebe ist ein Geschenk Gottes. Bei der kirchlichen Trauung wird dies symbolisch sichtbar und erfahrbar. Die Menschen erhalten ihren Wert nicht durch ihre Leistung, sondern durch ihre individuelle Persönlichkeit und ihr Angenommensein von Gott.

Die kirchliche Trauung ist Zeichen für das Vertrauen von Gott in den Menschen, dieses Vertrauen kann in schwierigen Lebenssituationen Mut machen und Kraft vermitteln.

Eine Welt

Globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, fairer Handel, Friedensförderung: Dies sind Stichworte, die unsere Solidarität mit allen Menschen dieser Erde einfordern.

Diese Solidarität zeigt sich im alltäglichen Handeln, vom Einkaufen bis zum Energieverbrauch. Aber auch in unserer direkten Zuwendung für bestimmte Menschen, indem wir uns für soziale Projekte engagieren.

Viele Katholiken setzen sich mit Spenden und persönlichem Engagement für viele Projekte in verschiedenen Ländern weltweit ein.

Viele Pfarreien unterstützen direkt lokale Projekte und sind oft langjährige Partnerinnen dieser Aktivitäten. Erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Pfarrei.

Die Kommission für Entwicklungshilfe KEH der Kirchgemeinde leistet finanzielle Beiträge an soziale Projekte im In- und Ausland. Diese Beiträge stammen einerseits aus den sonntäglichen Kollekten, die in den Gottesdiensten gesammelt werden, andererseits aus den Kirchensteuern, von denen jedes Jahr ein bestimmter Anteil für soziale Projekte eingesetzt wird.

Näheres dazu finden sie auch im jährlichen Geschäftsbericht der Kirchenpflege.

Jedes Jahr findet die Aktion des Fastenopfers/Brot für Alle statt, an der sich alle Pfarreien beteiligen. Nähere Informationen erhalten Sie in Ihrer Pfarrei oder direkt bei Fastenopfer Schweiz.

Weitere Links

Missio.ch

Erwachsenenbildung und Spiritualität

Den Glauben vertiefen

Sie suchen Sinn, Glück, Geborgenheit und Heimat? Viele Menschen suchen danach – auch im Glauben: Sie wollen den christlichen Glauben kennenlernen, reflektieren oder auch vertiefen. Manchmal sind es Veränderungen im eigenen Leben, unvorhergesehene Ereignisse oder die Fragen der eigenen Kinder nach «Gott und der Welt», die einem vor Augen führen, dass auch der Glaube ab und zu Nahrung braucht.

Suchen und Hinhören

Gerade in der heutigen Zeit, in der Traditionen nicht mehr selbstverständlich weitergegeben beziehungsweise übernommen werden und in der jeder Mensch seinen eigenen (Glaubens-)Weg finden muss, werden das Suchen und Hinhören für viele Menschen wichtig. Denn den Glauben hat man nie fertig in der Tasche. Christ und Christin werden und bleiben kann nur, wer ein suchender und hörender Mensch ist und bleibt.

Lebenslanges Lernen

Die Veranstaltungen, Kurse und Gruppen im Bereich der Spiritualität und Erwachsenenbildung möchten Sie dabei unterstützen. Lebenslanges Lernen – das gilt nicht nur für den Beruf, sondern auch für die Persönlichkeits- und Herzensbildung, für soziale, politische und ethische Fragen – sowie für religiöse und spirituelle Themen.

Broschüre denk.pause

Ein Überblick über die vielfältigen Veranstaltungen der katholischen Kirchgemeinde Winterthur in diesem Bereich, liefert Ihnen die halbjährlich erscheinende Broschüre denk.pause.
Ob Ihr Zugang zu solchen Themen eher intellektuell oder musikalisch ist, ob Sie lieber tanzen, diskutieren oder spazieren gehen – Sie finden ein Angebot, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Herzlich willkommen!

Links

www.theologiekurse.ch

Erziehung

«Unserem Kind soll es gut gehen» sagen Eltern über Zukunftswünsche für ihr Kind. Dass der Glaube an einen Gott Geborgenheit schenken kann, haben viele Eltern bereits als Kind erfahren. Durch die Weitergabe christlicher Werte und durch die Praxis christlichen Glaubens zum Beispiel beim Abend- oder Tischgebet haben sie selber den Glauben als etwas Lebensförderndes und -bereicherndes erfahren. Dieses Geschenk an ihr Kind weiter zu geben, heisst Guttuendes weiter zu schenken.
Besonders die ersten Jahre eines Kindes haben prägende Wirkung für das spätere Leben. Das gilt auch für Erfahrungen der Geborgenheit durch den Glauben.

Angebote der Pfarreien, zum Beispiel die ökumenischen Elternkursabende können Impulse für die Glaubensvermittlung an die nachfolgenden Generationen geben, besonders für (Gross-)Eltern, die selber auf der Suche sind. Mit dem Schuleintritt des Kindes ergänzt der Religionsunterricht in den Pfarreien die religiöse Erziehung und Praxis in der Familie – er ersetzt diese aber nicht.

Grundlagen und nähere Informationen über den pfarreilichen Religionsunterricht finden sie hier.
Mit dem Projekt schulstart+ bereitet die Caritas Migrantenfamilien mit zwei- bis fünfjährigen Kindern auf die Schulzeit vor.

Ethische Fragen

Dürfen wir selbst entscheiden, wann unser Leben enden soll? Sollen wir die Gentechnologie nutzen, um Krankheiten zu heilen? Sollen wir zur Erfüllung unseres Kinderwunsches die Möglichkeiten der PID (Präimplantationsdiagnostik) nutzen?

Rund um Krankheit und Gesundheit, Leben und Tod entstehen viele ethische Fragen, mit denen sich auch Christinnen und Christen auseinanderzusetzen haben, um verantwortbare Entscheidungen zu treffen.

Wir unterstützen Sie gern dabei!

Links

www.caritas-zuerich.ch
www.juspax.ch

Eucharistie / Kommunion

Das zweite Sakrament ist das der Gemeinschaft – auf lateinisch «communio», alternativ sprechen wir auch von «Eucharistie» (Danksagung). Für unsere Kirche ist die Gemeinschaft mit Jesus in den Gestalten von Brot und Wein zentral. Beim letzten Abendmahl vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus den Jüngern den Auftrag geben, Brot und Wein immer wieder zu teilen und ihnen – und uns allen – darin seine Gegenwart zugesagt. Jedes Jahr am Gründonnerstag erinnern wir uns an diesen Tag. Er gilt von daher in den Kirchen als Ursprung der Abendmahlsfeiern. Später verlagerten sich die Feiern auf den ersten Tag der Woche, den Sonntag. Am Sonntag feiern wir in der Eucharistie das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu, sozusagen ein kleines Osterfest.

Fest der Erstkommunion

Für Kinder ist es ein wichtiges Ereignis, wenn sie mit der Erstkommunion in die Mahlgemeinschaft aufgenommen werden. Deshalb wird die Erstkommunion mit einem grossen Familienfest gefeiert. Sie findet in dem Alter statt, in welchem die Kinder Realität und Phantasie auseinanderhalten und zwischen religiöser und familiärer Gemeinschaft unterscheiden können.

Familie

In unseren Pfarreien ist es uns ein grosses Anliegen, Kinder und ihre Eltern – sei es in «klassischen» Familien, in Patchwork- oder Einelternfamilien – mit altersgemässen Angeboten zu erreichen.

Wurzeln und Flügel

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, in den christlichen Glauben hineinzuwachsen und positive Erfahrungen in der Kirche zu machen. Die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe «Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel» kann dabei als Leitgedanke dienen. Tragfähige Wurzeln im Glauben an einen Gott, der JA sagt zu jedem Kind und jedem Erwachsenen, Wurzeln, die Sicherheit und Geborgenheit schenken und es so ermöglichen, in Freiheit die Flügel auszustrecken und die Welt zu entdecken.
Wir sind überzeugt, dass es sich für Sie als Eltern lohnt, sich mit den Kindern auf den Weg des Glaubens zu wagen und möchten Sie gern dabei unterstützen – auch mit Angeboten, die sich speziell an Erwachsene richten und dazu einladen, den eigenen Glauben aus der Kindheit zu reflektieren und einen «erwachsenen» Standpunkt zu finden.

Anlässe für Kinder und Familien

Neben dem pfarreilichen Religionsunterricht bieten alle Pfarreien zahlreiche Angebote und Anlässe für Kinder und Familien an, zum Beispiel Spielnachmittage, «Fiire mit de Chliine», Familiengottesdienste, Kinder-/Familien-Chöre oder Abendspaziergänge.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Pfarreiseiten.

Firmung

Die Firmung ist nach Taufe und (Erst-)Kommunion das dritte Sakrament der Eingliederung in die katholische Kirche. Sie soll die junge Christin, den jungen Christen stärken, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich im Sinne Jesu in der Welt zu engagieren. Mit dem Zeichen der Handauflegung durch den Firmspender (oft ein Bischof) wird den Heranwachsenden der Heilige Geist, Gottes Kraft für ihr Leben zugesprochen. In diesem Sinne ist die Firmung eine Feier der Mündigkeit, die die eigene Entscheidung der Firmandinnen und Firmanden in den Mittelpunkt stellt. Sie wird im Kanton Zürich daher überwiegend zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr gefeiert. In einem vorbereitenden Firmkurs setzen sich die jungen Frauen und Männer mit zentralen Lebens- und Glaubensfragen auseinander.

forum Pfarrblatt

Das forum ist das Magazin der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Zürich und widmet sich Themen rund um Gesellschaft, Religion und Kultur. Zudem bietet es auf seinen Pfarreiseiten einen Überblick über Gottesdienste und Veranstaltungen in den Pfarreien in Ihrer Region.

Die Zeitschrift erscheint alle vierzehn Tage am Donnerstag und ist für Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Zürich gratis. Wer ausserhalb des Kantons wohnt oder nicht Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche ist, kann die Zeitschrift abonnieren. Das Jahresabonnement beträgt Fr. 35.- (inkl. Porto) in der Schweiz und Fr. 71.- (inkl. Porto) in den übrigen europäischen Staaten.

Informationen zum Abonnement in der Stadt Winterthur erhalten unter mitgliederverwaltung@kath-winterthur.ch
Für ausserkantonale/bezahlte Abos wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion vom forum: forum@zh.kath.ch.

Freiwillig engagiert

Sie sind wichtig für uns! – Und: Sie sind uns wichtig!

Erst wenn sich Menschen für und in der katholische Kirche engagieren, wird ihre Botschaft von Liebe, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung lebendig!

In den meisten der acht Pfarreien in Winterthur sind jeweils über 200 freiwillig Engagierte aktiv. Das Spektrum der Tätigkeiten reicht vom Besuchsdienst bis zum Kirchenchor und von der Jugendarbeit bis zum Seniorenwandern. Wer eine ehrenamtliche Tätigkeit sucht, findet hier ein weites Feld.

Die Standards der Freiwilligenarbeit und das Spesenreglement der Kirchgemeinde bilden den äusseren Rahmen für Ihr freiwilliges Engagement. Zudem gibt es jedes Jahr ein Angebot für Weiterbildungen. Alle Pfarreien sind Mitglied bei Benevol Winterthur, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit in Winterthur, und unterstützen das «Dossier freiwillig engagiert» (früher Schweizerischer Sozialzeitausweis). Das Dossier dient dazu, Fähigkeiten und Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit für die berufliche Laufbahn zu dokumentieren.

Auf den Pfarreiseiten finden Sie eine Übersicht aller Vereine und Gruppen, in denen Sie sich freiwillig engagieren können.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach der für Sie richtigen Tätigkeit!

Fremdsprachige Missionen

Sind Sie fremd in der Schweiz?
Haben Sie Ihre Heimat verlassen – freiwillig oder aus Not?

Es gibt viele Menschen, die aus verschiedenen Gründen (zum Beispiel aus ökonomischen, politischen, ethnischen, aber auch religiösen) ihre Heimat verlassen mussten. Die Migrationsbewegungen in der heutigen Zeit sind sehr gross.

Die mulitkulturelle Situation ist eine Herausforderung für unsere Kirche, ermöglicht aber auch das Kennenlernen anderer Kulturen und bietet Gelegenheit für Dialog, Gemeinschaft und gegenseitige Bereicherung auf verschiedenen Ebenen, auch in religiösen Fragen.

Um diese Aufgaben und Chancen wahrzunehmen, wurde die Fremdsprachigen-Seelsorge aufgebaut. Sie soll zur Integration beitragen. In Winterthur und in der ganzen Schweiz gibt es viele Angebote für fremdsprachige Katholikinnen und Katholiken. Seelsorger aus deren Herkunftsländern ermöglichen zum Beispiel gemeinsame Gottesdienste, aber auch andere Möglichkeiten der Begegnung in der Muttersprache.

Weitere Informationen und Kontakte:

Geistliche Begleitung

Kennen Sie auch diese Sehnsucht nach MEHR im Leben? Mehr Tiefe, mehr Gewissheit, mehr von Gott zu spüren?

Möchten Sie Ihr Leben tiefer in Gott verankern oder fragen sich, welche Gaben Gott in Ihnen zur Entfaltung bringen möchte? Vielleicht könnte dann die Geistliche Begleitung ein Weg für Sie sein, diesen Fragen mit Herz und Kopf nachzugehen.

Geistliche Begleitung unterstützt Frauen und Männer, mit allem, was zu ihnen gehört, den eigenen Weg mit Gott zu suchen und zu gehen, die eigene Quelle immer mehr zu finden und darin zu schöpfen. Sie hat kein anderes Ziel als die immer grössere Offenheit für das Wirken Gottes zu fördern.

Zeit und Raum für Reflexion

Dazu treffen sich Menschen, die sich auf diesen Weg einlassen möchten, in regelmässigen Abständen mit einer Person, die sie dabei unaufdringlich begleitet. Die Gespräche mit dem geistlichen Begleiter, der geistlichen Begleiterin bieten Zeit und Raum für Fragen der Alltagsgestaltung, insbesondere für die Reflexion der persönlichen Beziehung zu Gott und des eigenen geistlichen Lebens.

An welchem Punkt in Ihrem Leben stehen Sie? 
Wenn diese Zeilen Sie ansprechen und Sie Lust haben, Neues zu wagen und mehr von dem zu erleben, wozu Sie Gott berufen hat, dann gehen Sie auf Spurensuche. Die geistliche Begleitung unterstützt Sie dabei! Auch einige Seelsorgerinnen und Seelsorger unserer Kirchgemeinde sind in geistlicher Begleitung geschult und – zusammen mit vielen weiteren Begleitpersonen – in diesem Verzeichnis zu finden.

Geldprobleme

Tagtäglich prasseln Werbebotschaften von Plakaten, in Fernseh- und Radiospots sowie Zeitungsinseraten auf uns ein, damit wir kaufen und konsumieren. Sogar für angeblich günstige, schnelle Kredite wird geworben. Da kann es schnell passieren, dass das Budget aus den Fugen gerät und sich Schulden anhäufen.
Eine Budgetberatung kann helfen, bevor es zu spät ist. Die Schuldenberatung weist den Weg aus der Schuldenfalle.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der pfarreilichen Sozialdienste bieten Budgetberatung und gezielte Hilfe an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten Sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholische Kirchgemeinde Winterthur.

Eine spezialisierte Schuldenberatung finden Sie bei folgenden Stellen:
Caritas Zürich, Schuldenberatung
Schuldenberatung Kanton Zürich
Caritas Schuldenberatung, Nützliche Informationen in 10 Sprachen, Online-Beratung

Glaubensfragen

Haben Sie Fragen zu den Inhalten des christlichen Glaubens, zum Beispiel:

  • Greift Gott in mein Leben ein?
  • Warum lässt Gott so viel Leid zu?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod?
  • Wozu ist die Kirche gut?
  • Konnte Jesus wirklich Wunder wirken?

Wir laden Sie ein, sich diesen – sehr menschlichen – Fragen zu stellen und nach tragfähigen Antworten zu suchen.

Haben Sie keine Scheu, dazu Kontakt mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger aufzunehmen oder besuchen Sie eines der Kursangebote. Wir beraten Sie gern!

Gruppen

Unsere acht Pfarreien bestehen neben den einzelnen Mitgliedern und den Leitungsgremien aus vielen grösseren und kleineren Gruppen und Gemeinschaften, die das Pfarreileben vor Ort entscheidend mitprägen.

Es gibt Jugendvereine und Bibelgruppen, Männer- und Frauenvereine, verschiedene kirchenmusikalische Gruppierungen, Liturgie- und Eine-Welt-Gruppen, sowie Kommissionen und Teams für ganz unterschiedliche Bereiche des pfarreilichen Lebens.

Wollen Sie mehr erfahren? Möchten sich vielleicht selbst engagieren oder suchen Anschluss und Geselligkeit?

Auf den Seiten Ihrer Pfarrei erfahren Sie unter «Gemeinschaft» mehr. 

Homosexualität

Homosexualität ist in der katholischen Kirche ein umstrittenes Thema. Während viele Seelsorgerinnen und Seelsorger gleichgeschlechtliche Beziehungen als eine legitime Form des Zusammenlebens sehen, betont die Amtskirche, dass sie homosexuelle Handlungen nicht gutheissen könne. Für die Amtskirche gelte lediglich die Ehe zwischen Mann und Frau, da dies biologisch gegeben sei, auch wenn sie unter anderem während des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) festgehalten hat, dass der Zweck der Ehe zwischen Mann und Frau nicht primär für die Zeugung von Nachkommen sei.

Einigkeit herrscht darin, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht ausgegrenzt werden dürfen. So hält unter anderem die Synode '72 der Schweizer Katholikinnen und Katholiken fest: «Die gesellschaftliche Ächtung der gleichgeschlechtlich geneigten Menschen ist zu überwinden.»

Integration

In der Kirche gibt es keine Ausländerinnen und Ausländer!

Unter Christinnen und Christen spielt die Nationalität nur eine untergeordnete Rolle. In der Kirchgemeinde Winterthur sind seit 2011 auch Frauen und Männer ohne Schweizer Pass gleichberechtigt und stimmberechtigt.

Die Frohe Botschaft verbindet alle zu einer Gemeinschaft. Damit dies nicht nur eine theoretische Aussage bleibt, setzen sich Pfarreien und anderssprachige Missionen für Integration und gegenseitige Toleranz ein.

Jugendarbeit

Jugendliche haben das Bedürfnis, ihre eigenen Lebensperspektiven zu entwickeln, ihre Kräfte und Fähigkeiten auszuprobieren und mit Gleichaltrigen Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Die kirchliche Jugendarbeit bietet Kindern und Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten, auf der Suche nach ihrer Identität und dem Sinn des Lebens Weggefährtinnen und Weggefährten zu finden.

Gemeinschaft und Verantwortung

Die kirchlichen Jugendverbände und -gruppen (Pfadi, Blauring, Ministrantinnen und Ministranten) stehen Kindern ab dem ersten Schuljahr bzw. nach der Erstkommunion offen. Bei regelmässigen Treffen, Ausflügen und Lagern erleben sie Gemeinschaft mit anderen Mädchen und Jungen, übernehmen Verantwortung für bestimmte Aufgaben, setzen sich mit anderen Auffassungen und Lebensstilen auseinander, sprechen über Gott und die Welt. Später haben sie als Leiterinnen und Leiter die Möglichkeit, sich durch Ausbildung und praktische Erfahrung wichtige Organisations- und Führungskompetenzen anzueignen. In Jugendverbänden entstehen viele Freundschaften und Beziehungen, die ein Leben lang andauern.

Raum für spontane Begegnungen

Die offene Jugendarbeit fordert weniger Verbindlichkeit. Treffpunkte – einige in ökumenischer Trägerschaft (s. u.) – und Anlässe geben Raum für spontane Begegnung. Zugleich sind die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter wichtige Ansprechpersonen für die kleinen und grossen Freuden und Sorgen des Alltags. Auch in den Jugendtreffs werden Selbstverantwortung, Toleranz und Gemeinschaftsfähigkeit eingeübt. Weiterhin werden die Jugendlichen z.B. bei der Berufswahl oder in schwierigen Lebenssituationen begleitet und unterstützt.

Die Kirchgemeinde Winterthur stellt den Jugendlichen Räume und Finanzen für ihre Aktivitäten zur Verfügung. Zudem wird die Jugendarbeit in allen Pfarreien durch die «Regionale Jugendseelsorge» unterstützt.

Jugendvereine

Die kirchlichen Jugendverbände und -gruppen (Pfadi, Blauring, Ministrantinnen und Ministranten) stehen Heranwachsenden ab Kindergarten bzw. nach der Erstkommunion offen. Bei regelmässigen Treffen, Ausflügen und Lagern erleben sie Gemeinschaft mit anderen Kindern und Jugendlichen, übernehmen Verantwortung für bestimmte Aufgaben, setzen sich mit anderen Auffassungen und Lebensstilen auseinander, sprechen über Gott und die Welt. Später haben sie als Leiterinnen und Leiter die Möglichkeit, sich durch Ausbildung und praktische Erfahrung wichtige Organisations- und Führungskompetenzen anzueignen. In Jugendverbänden entstehen viele Freundschaften und Beziehungen, die ein Leben lang andauern.

Die Jugendvereine werden von einer Ansprechperson aus der Pfarrei begleitet. Die Kirchgemeinde Winterthur stellt den Jugendlichen Räume und Finanzen für ihre Aktivitäten zur Verfügung.

Kinder

In unseren Pfarreien ist es uns ein grosses Anliegen, Kinder und ihre Eltern – sei es in «klassischen» Familien, in Patchwork- oder Einelternfamilien – mit altersgemässen Angeboten zu erreichen.

Wurzeln und Flügel

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, in den christlichen Glauben hineinzuwachsen und positive Erfahrungen in der Kirche zu machen. Die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe «Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel» kann dabei als Leitgedanke dienen. Tragfähige Wurzeln im Glauben an einen Gott, der JA sagt zu jedem Kind und jedem Erwachsenen, Wurzeln, die Sicherheit und Geborgenheit schenken und es so ermöglichen, in Freiheit die Flügel auszustrecken und die Welt zu entdecken.
Wir sind überzeugt, dass es sich für Sie als Eltern lohnt, sich mit den Kindern auf den Weg des Glaubens zu wagen und möchten Sie gern dabei unterstützen – auch mit Angeboten, die sich speziell an Erwachsene richten und dazu einladen, den eigenen Glauben aus der Kindheit zu reflektieren und einen «erwachsenen» Standpunkt zu finden.

Angebote für Kinder und Familien

Neben dem pfarreilichen Religionsunterricht bieten alle Pfarreien zahlreiche Angebote und Anlässe für Kinder und Familien an, zum Beispiel Spielnachmittage, «Fiire mit de Chliine», Familiengottesdienste, Kinder-/Familien-Chöre oder Abendspaziergänge.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Pfarreiseiten.

Kirchenmitgliedschaft

Möchten Sie Mitglied der katholischen Kirche werden und sich taufen lassen oder – was uns sehr betrüben würde – aus dieser austreten? Die folgenden Informationen listen die wichtigsten Aspekte dazu auf.

Eintritt

Die Kirche versteht sich als Glaubensgemeinschaft, in der man seit den Anfängen der Kirche durch die Taufe Mitglied wird. Sie kann nicht rückgängig gemacht werden. Wer aber ausdrücklich mit dem christlichen Glauben als Ganzem bricht, schliesst sich dadurch selber aus der Gemeinschaft der Getauften aus. Bei einer «Wiederbekehrung» muss er oder sie jedoch kein zweites Mal getauft werden.
Neben der Glaubensgemeinschaft ist die katholische Kirche im Kanton Zürich auch eine staatlich anerkannte Institution. Durch eine entsprechende Mitteilung beim Zivilstandsamt sind oder werden Sie Mitglied der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde und zahlen die Kirchensteuer.

Übertritt

Auch im Fall eines Konfessionswechsels («Konversion») bleibt in der Regel die schon empfangene Taufe gültig. Wer als schon Getaufte beziehungsweise Getaufter in die Römisch-Katholische Kirche übertreten möchte, wende sich in Winterthur an Pfarrer Stefan Staubli, der den Konvertitenkurs leitet.
Die Taufe eines (bisher ungetauften) Erwachsenen setzt einen vorbereitenden Glaubenskurs («Katechumenat») voraus. In Winterthur ist dafür ebenfalls Pfarrer Stefan Staubli Ansprechperson.

Austritt

Aus der (staatsrechtlich verfassten) Kirchgemeinde kann man zu einem selbst gewählten Zeitpunkt austreten, indem man der Kirchgemeinde gegenüber diesen Austritt durch einen handschriftlich unterschriebenen Brief verbindlich mitteilt. Dazu braucht es nicht zwingend eine Begründung, sie wäre aber für die Kirchenverantwortlichen hilfreich. Die Kirchgemeinde bestätigt den Eingang des Schreibens und leitet es an das betreffende Zivilstandsamt weiter. Damit entfällt die Kirchensteuerpflicht. Im Kanton Zürich ist man mit 16 Jahren religionsmündig, das heisst ab diesem Alter kann man sich für die Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Körperschaft entscheiden und diese rechtlich wirksam erklären. Vorher sind die Eltern eines Kindes für dessen kirchlich-religiöse Mitgliedschaft zuständig.
Ob man als staatskirchenrechtlich Ausgetretene oder Ausgetretener kirchliche Dienste (wie zum Beispiel Taufe oder Beerdigung) in Anspruch nehmen kann, muss im Einzelfall geklärt werden. Es gibt dafür weder strikte Regelungen noch allgemein anwendbare finanzielle Tarife.

Wiedereintritt

Der Wiedereintritt in die Römisch-katholische Kirchgemeinde nach einem früheren Austritt muss ebenfalls durch einen handschriftlich unterschriebenen Brief mit oder ohne Begründung an die Kirchgemeinde erfolgen. Alles weitere erledigt dann die Behörde dieser Kirchgemeinde.

 

Kirchenmusik

Singen Sie gern oder lauschen Sie mit Freude einem Orgelkonzert?

Von Anfang an sind Gebet und Gesang in der Liturgie auf das engste miteinander verbunden. Im alten sowie im neuen Testament sind uns eine Vielzahl an Psalmen, Lob-, Bitt- und Klageliedern überliefert. Gregorianische Choräle, Chorkompositionen, Orchestermessen, Gospels, neues geistliches Liedgut und vieles mehr kam im Laufe der Geschichte hinzu. In den Winterthurer Pfarreien bereichern unter anderem Kirchenchöre, Projektchöre für Jung und Alt, Ad-hoc-Orchester die liturgischen Feiern.

Musik kann in Ergänzung zum gesprochenen Wort uns Menschen anders berühren und den Dialog mit Gott – nicht nur in Gottesdiensten – bereichern. Der Kirchenlehrer Augustinus (354-430) hat es einmal so ausgedrückt: «Wer singt, betet doppelt.»

Nähere Informationen zum Mitmachen in unterschiedlichen Musikgruppen oder zu Veranstaltungen finden Sie auf den Pfarreiseiten.

Links

Kirchenchor St. Peter und Paul
Chor der Herz Jesu Kirche
Kirchenmusik St. Laurentius
Kirchenchor St. Ulrich
Kirchenmusik St. Marien
Kirchenmusik St. Urban

 

Kirchliche Berufe

Kirche findet nicht allein am Sonntagmorgen statt.

Vor allem aber findet Kirche nicht ohne Menschen statt, die sich haupt- oder ehrenamtlich, teil- oder vollzeitlich dafür einsetzen und einbringen.

Die Palette an kirchlichen Berufe ist breit: von der Katechetin bis zum Hauswart, von der Spitalseelsorgerin bis zum Pfarrer, vom Pastoralassistenten bis zur Sigristin, von der Organistin bis….
Sagen wir es anders: Gesucht sind Menschen, welche den Traum von einem besseren Leben für alle nicht aufgegeben haben und bereit sind, dafür mit ihren Gaben und Talenten einzustehen – vielleicht sogar als Beruf.

In einem kirchlichen Beruf ist das möglich!
Interesse daran? Weitere Infos finden Sie unter www.kirchliche-berufe.ch

Krankensalbung

Das Erleben von Krankheit und Leid gehört zu den Grunderfahrungen unseres Lebens. Krankheit berührt immer den ganzen Menschen in seinem leiblichen, seelischen und geistigen Befinden. Sie verursacht Ungewissheit bei uns und ruft Ängste hervor, mindert Aktivität und Lebenslust, durchkreuzt Pläne, führt manchmal in die Einsamkeit. Krankheiten sind oft mit Schmerzen verbunden und machen uns unsere Hinfälligkeit und Sterblichkeit bewusst.

Beistand und Begleitung

Kranke brauchen in dieser Situation nicht nur ärztliche Hilfe und Pflege, sondern auch den Beistand und die Begleitung von Menschen sowie Stärkung im Glauben. Viele Stellen in der Bibel, zum Beispiel die Krankenheilungen, zeigen die grosse Liebe Jesu zu den Kranken, er identifiziert sich sogar mit ihnen (siehe Mt 25,36). Die Sorge um die Kranken hat daher in der kirchlichen Tradition eine grosse Bedeutung.

Zuhause, im Spital oder in der Kirche

So feiern wir auch ein eigenes Sakrament zur Stärkung der Kranken: die Krankensalbung. Sie ist eine liturgische und gemeinschaftliche Feier, die zuhause, im Spital oder in der Kirche gefeiert werden kann. Im Laufe der Jahre wurde die Krankensalbung vermehrt Sterbenden gespendet, so dass sie dann als «Letzte Ölung» bezeichnet wurde. Sie soll aber nicht nur in äusserster Lebensgefahr gespendet werden, sondern auch bei schwerer Erkrankung oder der Abnahme der Kräfte, die das fortschreitende Alter mit sich bringt. Sie kann im Laufe des Lebens mehrmals empfangen werden. Die Krankensalbung will stärken, beruhigen, ermutigen – Heil schenken für Leib und Seele! 

Gemeinschaftliche Feiern der Krankensalbung

Bitte beachten Sie die Gottesdiensthinweise Ihrer Pfarrei. Dort finden regelmässig gemeinschaftliche Feiern der Krankensalbung statt. Oder nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Pfarramt auf, um eine individuelle Krankensalbung zu vereinbaren.

Krankheit

Eine Krankheit reisst uns aus dem gewohnten Alltag heraus und wirft unsere Pläne durcheinander. Sie bringt oft Ungewissheit mit sich, löst Ängste aus und kann ganz neue, bisweilen sogar existenzielle Fragen aufwerfen. Eine unerwartete Diagnose, Schmerzen und psychische Probleme lassen Einsamkeit aufkommen. Gleichzeitig macht uns Krankheit von andern abhängig.
Haben Sie den Wunsch, mit jemanden zu sprechen? Die Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Pfarrei sind gerne bereit, Sie zu besuchen, und Sie auf Ihren Wunsch durch diese Zeit zu begleiten.

Kommunion zu Hause

Sind Sie sich gewohnt, im Gottesdienst mitzufeiern, können aber wegen einer längeren Erkrankung nicht mehr zur Kirche gehen. Oder ist der Gang dorthin zu mühsam geworden? Wir bringen Ihnen gerne die Kommunion nach Hause.
Scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen!

Krankensalbung

Eine ernste Krankheit erschüttert manchmal auch unsern Glauben. Gewissheit und Trost rinnen uns durch die Finger. Dann tut es gut, nicht allein zu sein. Das Zeichen der Krankensalbung möchte uns gerade in solchen Momenten spüren lassen, dass wir auch in Krankheit und Zweifel angenommen und von Gott gehalten sind und auf seine Kraft bauen dürfen.
Geht es um das Lebensende, ist es besonders wertvoll, mit jemandem sprechen zu können. Angehörige finden manchmal keine Worte dazu. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind oft mit solchen Situationen konfrontiert und können behilflich sein.

Unterstützung für Angehörige

Die Krankheit betrifft nicht nur die Kranken. Oft ist es ebenso schwer, als Angehörige ohnmächtig daneben zu stehen. Auch da kann ein Gespräch entlasten.

Patientenverfügung

Es ist hilfreich, sich früh genug mit dem Ende des Lebens auseinander zu setzen. Möchten Sie eine Patientenverfügung ausfüllen? Das ist nicht immer ganz einfach. Ärzte, aber auch Seelsorgende können Ihnen dabei behilflich sein. Es gibt viele Handreichungen und Vorlagen von Patientenverfügungen, z. B. bei der Caritas Schweiz.
Nicht zuletzt kann Krankheit auch finanzielle Fragen mit sich bringen. Die Sozialarbeitenden der Pfarreien können Ihnen bei finanziellen Problemen behilflich sein und mit Ihnen Wege suchen.

Brauchen Sie Pflege?

Neben der städtischen Spitex gibt es auch eine katholische Spitex. Alle Angaben und weitere nützliche Adressen finden Sie hier:
Für das ganze Stadtgebiet ausser Oberwinterthur: Katholische Spitex Winterthur
Für Oberwinterthur: Katholische Krankenpflege Oberi
Bei einem Eintritt ins Spital können Sie meist ankreuzen, ob Sie den Besuch einer Spitalseelsorgerin, eines Spitalseelsorgers wünschen und ob Ihr Name der Wohnort-Pfarrei weitergegeben werden darf. Aus Datenschutzgründen geschieht dies aber nicht automatisch. Ebenso werden bei einem Eintritt über den Notfall solche Fragen ausgelassen. Sie können aber jederzeit nach jemandem fragen oder Ihre Pfarrei benachrichtigen.
Hier geht es zur Spitalseelsorge.

Lagepläne

Informationen zur Lage der Kirchen, Pfarrämter, Pfarreizentren und weiteren Örtlichkeiten finden Sie auf den einzelnen Pfarreiseiten.

Liturgie

Das Leben feiern

Im Gottesdienst kommen wir zusammen, um uns mit allen Facetten unseres persönlichen Lebens in Gottes Nähe zu stellen, um sein Wort aus den Schriften der Bibel zu hören, um ihm im Gebet und Gesang zu antworten. Gemeinsames Feiern weckt und vertieft den eigenen Glauben und lässt uns gestärkt wieder in den Alltag zurück gehen.
Wir feiern Gottesdienste in einer grossen Vielfalt: Mess-/Eucharistiefeiern, Wortgottesdienste mit Kommunionfeier, ökumenische Gottesdienste (Ökumene), Andachten, Gottesdienste für Familien, Kinder, Jugendliche, Frauen, Senioren und viele mehr.

Zeichen und Rituale

Für besondere Situationen unseres Lebens gibt es innerhalb der Gottesdienste besondere Zeichen und Rituale, mit denen wir die Nähe zu Gott suchen und vertiefen: Segnungen, Sakramente, Trauergottesdienste etc.
Liturgie bezeichnet die Gesamtheit dieser verschiedenen Gottesdienstformen.

Mitwirkung am Gottesdienst

Im Gottesdienst können alle Mitfeiernden aktiv mitmachen: ob beim Mitsingen und Mitbeten, als Ministrantin oder Ministrant, Organistin oder Organist, Lektorin oder Lektor, als Kommunionhelferin oder Kommunionhelfer, Kantorin oder Kantor, als Mitsängerin oder Mitsänger in einem Kirchenchor/einer Musikgruppe oder als Mitglied einer Liturgiegruppe. Nähere Informationen zum breiten Angebot gottesdienstlicher Feiern (Gottesdienstform, Ort und Zeit) finden Sie auf den einzelnen Pfarreiseiten.

Kommen Sie vorbei – feiern Sie mit!

Neu zugezogen?

Sind Sie neu in Winterthur?

Wir heissen Sie herzlich willkommen in unserer Kirchgemeinde. Anhand Ihrer Wohnadresse (Strasse mit Hausnummer) können Sie auf der Einstiegsseite mit Hilfe der Pfarrei-Suche erfahren, welche Pfarrei für Sie zuständig ist und wo sich Pfarramt und Kirche befinden. Bestimmt finden Sie bei uns das ein oder andere Angebot, das Sie anspricht, so dass Sie sich hoffentlich bald in Ihrer neuen Pfarrei zuhause fühlen.

Wenn Sie bei Ihrer Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Winterthur Ihre Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche mitteilen, wird Ihre Adresse an uns gemeldet. Sie erhalten anschliessend von uns das Pfarrblatt forum kostenlos zugestellt.

Wenn Sie sich schon vorher über die Aktivitäten Ihrer Pfarrei und der Kirchgemeinde Winterthur informieren möchten, können Sie die aktuelle Pfarreiseite im forum Pfarrblatt direkt aufrufen.

Informationen zum Abonnement des forum Pfarrblatts in der Stadt Winterthur unter mitgliederverwaltung@kath-winterthur.ch

 

Notfall

Hat sich der Gesundheitszustand eines Ihnen nahestehenden Menschen plötzlich verschlechtert oder haben Sie einen anderen seelsorglichen Notfall? Dann haben Sie keine Scheu, sich bei Ihrem Pfarramt zu melden. Notfälle haben stets Vorrang und werden dringlich behandelt.

Seelsorgende der eigenen Pfarrei

Wenn gerade keine Seelsorgerin oder kein Seelsorger erreichbar ist, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht und Sie erhalten so schnell wie möglich einen Rückruf. Selbstverständlich können Sie auch bei einem weiteren Pfarramt in der Stadt anrufen und dort Hilfe suchen. Doch im Normalfall dauert es nur wenige Stunden, bis die zuständige Person bei Ihnen ist.
Wenn Sie eine Krankensalbung oder die Krankenkommunion wünschen oder ein anderes besonderes Anliegen haben, teilen Sie uns dies bitte mit.

Notfallseelsorge des Kantons Zürich

Im Kanton Zürich gibt es ausserdem die ökumenisch organisierte Notfallseelsorge, die in der Regel nur von Feuerwehr, Polizei oder der Ambulanz aufgeboten wird. Sie ist darauf ausgerichtet, Angehörige, Beteiligte, gegebenenfalls auch Betroffene von Notfällen (Unfall, Grosschadenslagen usw.) sowie Helferinnen und Helfer in der akuten Krisensituation zu beraten und zu stützen. Aber auch Hilfe nach häuslichen traumatischen Ereignissen wie nach erfolgloser Reanimation, plötzlichem Kindstod und Suizid sowie Unterstützung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten gehören zum Einsatzspektrum der Notfallseelsorge.
Einige Seelsorgende unserer Kirchgemeinde sind regelmässig für die Notfallseelsorge im Einsatz.

Ökumene

«Längst ist uns bewusst, dass unsere Kirchen viel mehr miteinander verbindet als trennt. Wir sollten uns vermehrt fragen, warum wir etwas nicht gemeinsam mit unserer Schwesterkirche unternehmen. Wenn wir uns in bestimmten Dingen noch für ein getrenntes Vorgehen entscheiden, müsste das begründet werden. Kooperation ist die Norm, Alleingang die Abweichung.»
Diese Aussagen finden sich in einem gemeinsamen Dokument des reformierten Kirchenratspräsidenten und des katholischen Generalvikars des Kantons Zürich aus dem Jahr 1997. Es ist 2007 bestätigt worden. Diese Zielvorstellung bestimmt unser konkretes Handeln. Vieles geschieht in den reformierten und katholischen Kirchen vor Ort gemeinsam. Hier einige Beispiele:

  • gemeinsame Gottesdienste zur Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Januar), zu Stadtteilfesten und anderen Anlässen
  • Kanzeltausch (Predigt durch einen Amtsträger, eine Amtsträgerin der anderen Konfession)
  • gegenseitige Gottesdiensteinladungen
  • Gebete, Meditationen, Andachten
  • Aktionen zur Fastenzeit (im Rahmen der Ökumenischen Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle)
  • Seniorenanlässe
  • Erwachsenenbildungsveranstaltungen und spirituelle Angebote
  • Reisen
  • Hochzeitsfeiern von konfessionsverbindenden Paaren

Eucharistie/Kommunion

Eine besondere Frage stellt die Teilnahme an der katholischen Eucharistie/Kommunion  beziehungsweise dem reformierten Abendmahl durch Mitglieder der anderen Konfession dar. Häufig wird bei uns diesbezüglich unkompliziert Gastfreundschaft gepflegt. Wenn Jesus Christus der Einladende in jeder Kirche ist, kann niemand, der sich von ihm eingeladen fühlt, vom Empfang seiner Gegenwart in den Gaben der Eucharistie/des Abendmahles ausgeschlossen werden. Dies gilt ganz besonders für konfessionsverbindende Ehepaare und Familien.

Taufe

Die Taufe kann nicht ökumenisch gespendet werden, wird aber von den meisten Kirchen gegenseitig anerkannt. So wird bei einem Kirchenübertritt (Konversion) in der Regel keine Neutaufe vorgenommen. Es gibt jedoch einige Freikirchen, welche nur die Erwachsenentaufe pflegen.
Gerade konfessionsverbindende Paare leben manchmal eine Art «Doppelmitgliedschaft» und fühlen sich beiden Kirchen zugehörig. In einer solchen zukunftsweisenden Haltung wird die Hoffnung auf die sichtbare Einheit aller Christinnen und Christen oder auf die versöhnte Verschiedenheit zum Ausdruck gebracht.

Hier gelangen Sie zum Internetportal der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden in Winterthur: http://www.refkirchewinterthur.ch

Partnerschaft und Sexualität

Es freut uns, dass Sie auf einer katholischen Webseite das Stichwort «Partnerschaft und Sexualität» angeklickt haben, denn unsere Kirche hat bei diesem Thema den Ruf, weder zeitgemäss noch kompetent zu sein. Dennoch ein Gedanke dazu: Es geht um die Zusammengehörigkeit dieser beiden Begriffe: Partnerschaft und Sexualität. Zwei Menschen fühlen sich einander sehr nah. Sie planen vielleicht eine gemeinsame Zukunft. Kinder?

Ehe- und Partnerschaftsberatung

Zwei Menschen kommunizieren miteinander. Sexualität ist eine Kommunikationsform. Eine besonders intensive und exklusive. Sexualität und Partnerschaft heisst: redet miteinander – lebt miteinander – lacht miteinander – weint miteinander – schlaft miteinander – macht Liebe miteinander. All das und vieles mehr ist Partnerschaft und Sexualität. Und es gehört zusammen. Das Thema wird auch in den Ehe- und Partnerschaftskursen der Kirchgemeinde Winterthur angesprochen.

Wenn Sie im Zusammenhang der Gestaltung Ihrer Partnerschaft Fragen haben, die Sie mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger besprechen möchten, scheuen Sie sich nicht, sich zu melden. Wir sind gern für Sie da!

Paarberatung und Mediation der Bezirke Winterthur und Andelfingen: www.paarberatung-mediation.ch

Pfarrämter

Haben Sie eine Frage zu einem Anlass Ihrer Pfarrei? Möchten Sie einen Raum reservieren oder Ihr Kind zur Taufe anmelden?

Die Mitarbeitenden in den Pfarreisekretariaten geben gerne Auskunft oder verbinden Sie mit den entsprechenden Mitgliedern des Seelsorgeteams.

Pfarreien

Die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Winterthur besteht aus sieben Ortspfarreien in den verschiedenen Stadtteilen, sowie einer italienischsprachigen Personalpfarrei, der Parrocchia Missione cattolica di Lingua italiana.

Pfarreiliche Soziale Arbeit

Die Pfarreiliche Soziale Arbeit in den katholischen Pfarreien in Winterthur bietet konkrete Hilfe und professionelle Unterstützung in vielen Lebenslagen an.
Die Beratung steht kostenlos jedem offen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter unterstehen der Schweigepflicht.

Pfarreiliche Soziale Arbeit ist da, wenn sich sonst niemand zuständig fühlt.
Sie bietet Spielraum für spezielle Lösungen. Pfarreiliche Soziale Arbeit ist niederschwellig, vielfältig und flexibel. Auch bei komplexen Schwierigkeiten bietet die Pfarreiliche Soziale Arbeit fachlich fundierte Hilfe auf verschiedenen Ebenen.

Pfarreiliche Soziale Arbeit ist Teil des diakonischen Auftrags und orientiert sich am Evangelium.
Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Pfarreien stellen auf der Grundlage der «Option für Arme, Benachteiligte und Ausgegrenzte» die Menschen mit ihren Sorgen in den Mittelpunkt und setzen sich ein für die Gleichheit und Würde aller Menschen.

Dies alles ist die Pfarreiliche Soziale Arbeit der katholischen Kirche Winterthur:

  • Sozialdienst
  • Gruppen begleiten, Freiwillige unterstützen
  • Vernetzung im Quartier, in Winterthur und mit Fachstellen
  • Sich für Chancengerechtigkeit engagieren

In Winterthur bestehen in allen sieben Pfarreien und in der Missione Catolica San Francesco Pfarreiliche Stellen für Soziale Arbeit, für welche die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter verantwortlich sind.
Für die Koordination der kirchlichen Sozialen Arbeit in Winterthur ist die Koordinationsstelle Pfarreiliche Soziale Arbeit zuständig.

Pfarreirat

«Der Pfarreirat berät und unterstützt das Seelsorgeteam bei der Förderung des Pfarreilebens und der kirchlichen Gemeinschaft sowie in der diakonischen Ausrichtung der Pfarrei.» So oder ähnlich beschreiben Pfarreiratsstatuten dessen Grundfunktion und bringen damit zum Ausdruck, dass die Pfarreiräte beziehungsweise seine Mitglieder eine tragende Säule für ein lebendiges Pfarreileben sind.

Zu den Aufgaben des Pfarreirats gehören:

  • das Leitbild einer Pfarrei und ihr Jahresmotto zu formulieren und umzusetzen
  • zur Vertiefung des gemeinschaftlichen und spirituellen Lebens beizutragen
  • die Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppen zu pflegen
  • Anliegen von Pfarreimitgliedern aufzunehmen und gegebenenfalls zu verwirklichen
  • das Miteinander in der Ökumene, unter den Sprachgruppen und Generationen zu fördern
  • wenn erforderlich: eine Pfarrwahlkommission zu bilden und eine Leitungsvakanz zu überbrücken.

Neben den regelmässigen Sitzungen sind viele Pfarreiratsmitglieder in weiteren Arbeits- und Projektgruppen engagiert.

Ein Pfarreirat setzt sich gewöhnlich zusammen aus

  • gewählten Mitgliedern, die als Freiwillige in irgendeiner Form die Pfarrei repräsentieren
  • Mitgliedern von Amtes wegen (Seelsorgende, Sozialarbeitende, Pfarreiangestellte)
  • Delegierten (Mitglied der Kirchenpflege, von Sprachmissionen, der Synode).

Wenn Sie mehr über die Arbeit dieses Rates in Ihrer Pfarrei erfahren möchten oder Lust haben, sich selbst im Pfarreirat zu engagieren, dann nehmen Sie doch Kontakt auf. Wir freuen uns!

Psychische Probleme

Belasten Sie psychische Probleme oder suchen Sie Hilfe bei einer psychischen Erkrankung?
Die Mitarbeitenden der Pfarreien sind keine Fachleute auf dem Gebiet der Psychologie, aber die Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie die pfarreilichen Sozialarbeitenden stehen gern für ein Gespräch zur Verfügung und können Sie gegebenenfalls dabei unterstützen, eine geeignete Fachperson zu finden.

Raumangebot und Vermietungen

In unseren Pfarreien gibt es ein umfassendes Raumangebot für Ihre Veranstaltungen wie Vorträge, Feiern mit Familie und Freunden, Vereinsanlässe usw. Teilweise sind die Pfarreizentren auch mit einer Bühne ausgestattet.
Die genauen Angebote mit ihrer jeweiligen Infrastruktur und den Konditionen erfahren Sie in den einzelnen Pfarrämtern.

Religionsunterricht

In den Glauben hineinwachsen

Der kirchliche Religionsunterricht, oft «Unti» genannt, ermöglicht Kindern und Jugendlichen, mit dem christlichen Glauben vertraut zu werden und Wurzeln zu schlagen, die sie in ihrem weiteren Leben tragen. Er ergänzt die religiöse Erziehung in der Familie. Neben dem schulischen Fach «Religion und Kultur» werden die Schülerinnen und Schüler im pfarreilichen Unterricht angeleitet und begleitet, um von ihrem christlichen, katholischen Glauben zu erfahren. Sie setzen sich mit ihm auseinander, lernen Ausdrucksformen kennen und erfahren lebendige christliche Gemeinschaft. So wachsen sie in den Glauben hinein – und dies in zeitgemässer Art und mit Methoden, die dem Alter der Kinder und Jugendlichen entsprechen.

Beginn mit Heimgruppenunterricht

Das Angebot des kirchlichen Religionsunterrichts beginnt in der ersten Klasse mit dem Heimgruppenunterricht (HGU). In dieser Form sind ehrenamtliche Eltern sowie Katechetinnen aktiv an der religiösen Begleitung der Kinder beteiligt. In kleineren Gruppen erleben die Kinder ihre ersten Stunden des Religionsunterrichts. Sie spüren, dass Gott und der christliche Glaube uns Menschen Freude und Geborgenheit schenken.

Erstkommunion und Firmung

Die Vorbereitung auf das Sakrament der Erstkommunion findet in der dritten Klasse statt. Der Unterricht in der vierten Klasse führt (in den meisten Pfarreien) hin zum Sakrament der Versöhnung. Den Weg zum Sakrament der Firmung gehen die Jugendlichen je nach Pfarrei im Alter von 16 bis 18 Jahren.

Palette an Unterrichtsformen

Je nach Altersstufe wird der kirchliche Religionsunterricht entweder in wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Lektionen oder in Blockzeiten erteilt. Auch besondere Höhepunke wie Erlebnistage, Weekends, Bibelnächte, Reisen etc. gehören dazu. Die Formen und Wege des kirchlichen Religionsunterrichts sind von Pfarrei zu Pfarrei unterschiedlich. Teilweise wird das Angebot auch gemeinsam von zwei oder mehreren Pfarreien organisiert. Nähere Informationen erhalten Sie auf den einzelnen Pfarreiseiten.

Wir freuen uns, Ihre Kinder gemeinsam mit Ihnen auf ihrem Glaubensweg zu begleiten!

Sakramente und Rituale

Gottes Nähe spüren

Die katholische Kirche kennt viele Rituale und zeichenhafte Handlungen, die uns einladen und helfen, unseren Glauben auszudrücken und ganz konkret zu erleben – sei es das Entzünden einer Kerze für einen Menschen in Not oder zum Beispiel bei Segnungen oder Beerdigungen. Eine besondere Rolle spielen die sieben Sakramente: Taufe, Kommunion, Firmung, Ehe, Weihe, Versöhnung (Beichte) und Krankensalbung.

Bezug zu grundlegenden Lebensveränderungen

Sie sind oft mit grundlegenden Lebensveränderungen verbunden – etwa mit der Geburt, dem Mündigwerden, dem Eingehen einer Partnerschaft oder dem Herannahen des Todes.

Heilszeichen

Die Zeichen und Worte bei der Spendung der Sakramente machen sichtbar und erfahrbar, dass unser ganzes Leben von der Liebe Gottes umfangen und gehalten ist. Sie sind Heilszeichen, die uns mit unseren Sinnen spüren lassen, dass Gott uns Menschen nahe sein will und uns in hellen und dunklen Stunden begleitet. Sakramentum ist die lateinische Übersetzung des griechischen Wortes «Mysterion», was bei uns im Fremdwort «mysteriös» immer noch präsent ist: Es geht um Geheimnisvolles, auch Göttliches, an das wir Menschen uns binden.

Nähere Informationen, unter anderem zur Vorbereitung auf einzelne Sakramente, erhalten Sie auf den einzelnen Pfarreiseiten.

Scheidung

Hat die Trennung oder Scheidung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Sie in eine Lebenskrise gestürzt? Finden Sie für Ihre gemeinsamen Kinder keinen positiven Weg in die Zukunft? Belasten Sie finanzielle Sorgen?

Unterstützung und Begleitung

Eine einfühlsame Begleitung, eine kompetente Beratung kann vieles erleichtern.
 Sie können sich gern an unserer Seelsorgenden oder an unsere Sozialarbeiterinnen wenden.

Zugehörigkeit zur kirchlichen Gemeinschaft

Getrennte und geschiedene Menschen gehören selbstverständlich weiter zur kirchlichen Gemeinschaft. Auch wenn die Römisch-Katholische Kirche (im Gegensatz zu anderen Kirchen) keine Wiederverheiratung Geschiedener kennt, sind Menschen, die in dieser Situation leben, in den Pfarreien unserer Kirchgemeinde herzlich willkommen.

Das Kirchenrecht bietet die Möglichkeit, eine Ehe für nichtig erklären zu lassen, wenn von Anfang an nicht die richtigen Voraussetzungen für eine freiwillige, gelingende Beziehung zweier reifer Menschen gegeben war. Wird diese Nichtigkeit von einem kirchlichen Gericht festgestellt, so ist der Weg frei für eine neue kirchlich geschlossene Ehe.

Links

Paarberatung und Mediation im Bezirk Winterthur Andelfingen: http://www.paarberatung-mediation.ch/
Sozialberatung des Evangelischen Frauenbundes: http://www.vefz.ch/beratung
Leitfaden zum Ehenichtigkeitsverfahren/Bischöfliches Offizialat: http://www.bistum-chur.ch

Schulden

Tagtäglich prasseln Werbebotschaften von Plakaten, in Fernseh- und Radiospots sowie Zeitungsinseraten auf uns ein, damit wir kaufen und konsumieren. Sogar für angeblich günstige, schnelle Kredite wird geworben. Da kann es schnell passieren, dass das Budget aus den Fugen gerät und sich Schulden anhäufen.
Eine Budgetberatung kann helfen, bevor es zu spät ist. Die Schuldenberatung weist den Weg aus der Schuldenfalle.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der pfarreilichen Sozialdienste bieten Budgetberatung und gezielte Hilfe an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten Sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholische Kirchgemeinde Winterthur.

Eine spezialisierte Schuldenberatung finden Sie bei folgenden Stellen:
Caritas Zürich, Schuldenberatung
Schuldenberatung Kanton Zürich
Caritas Schuldenberatung, Nützliche Informationen in 10 Sprachen, Online-Beratung

Seelsorge

Begleitung erfahren

In der sympathisch-einfühlsamen Begleitung von Menschen erweist sich der Glaube an einen menschenfreundlichen Gott als echt und glaubwürdig. In diesem weiten und zugleich sehr konkreten Sinn ist jeder Christ und jede Christin zur Seelsorge am Nächsten aufgefordert.
Wie aber zeigt sich der besondere Dienst einer Seelsorgerin, eines Seelsorgers? Was trägt und erträgt diese kirchliche Dienstleistung? Wo und wie findet seelsorgliche Begleitung statt? Sie kann überall geschehen: im privaten Rahmen zu Hause oder im Sprechzimmer des Pfarrhauses, unter freiem Himmel oder auf einer Kirchenbank.

Freies Aus-Reden und Zu-Hören

Was spricht für ein seelsorgliches Gespräch – ausser der Tatsache, dass es gratis ist? Auf den ersten Blick mag die Antwort überraschen – es ist die Ergebnisoffenheit. Das seelsorgliche Gespräch verfolgt kein Therapieziel. Das erlaubt unter Umständen ein freieres Aus-Reden und Zu-Hören. Wunder sind nicht zu erwarten, aber manchmal hilft schon die Ermutigung, «dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinzuhalten» (Hilde Domin). Und so sind dieses solidarische Mit-Aushalten und stille Mitgehen durch Trauer und Freude, durch alle Fragen ohne Antworten der eigentliche Beitrag seelsorglicher Begleitung. Schön, wenn in ihr etwas realisiert wird, von dem Paulus im Brief an die Römer spricht: «Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.» (Röm 12,15)

Hilfe zur Selbsthilfe und fachliche Grenzen

Für ein solches Gespräch gibt es keine Tabuthemen, wohl aber fachliche Grenzen, die allenfalls dafür sprechen, eine weitere Fachperson beizuziehen. Das wird sich unter Umständen erst nach ein, zwei Begegnungen zeigen. Seelsorgliche Begleitung hat ihren Platz im weiten Feld der Lebenshilfe, die sich immer als Hilfe zur Selbsthilfe versteht. Im religiösen Verständnis heisst das, wir vertrauen darauf, dass Gott mit jedem Menschen seinen Weg geht und neue Wege zu eröffnen weiss. Das kann manchmal ein gewundener oder mühsamer Weg sein, der nach einem langen Atem verlangt.

Unverlierbare Würde des Menschen

Doch vielleicht ist schon viel gewonnen, wenn ein Stück Vertrauen wächst, dass dem Menschsein inklusive aller Abgründe eine unverlierbare Würde innewohnt. Die Bibel spricht jedem Menschen von allem Anfang an und bedingungslos die Würde zu, Abbild Gottes zu sein. Dieser Ausgangspunkt allen Lebens kann aus dem Blick geraten. An ihn kann aber immer wieder neu angeknüpft und so dann weiter geknüpft werden.
Wo immer Sie am «Knüpfen» oder mit «Knöpfen» am Kämpfen sind – wir sind gerne für Sie da! Wenden Sie sich an die Seelsorgenden in Ihrer Pfarrei!

Segnungen

Das Wort «segnen» kommt vom lateinischen «benedicere» und bedeutet «Gutes zusprechen», das heisst jemanden etwas Gutes wünschen, Gott um etwas Gutes für jemanden bitten.
Beim Segnen richten wir uns ganz bewusst auf Gottes stärkende und begleitende Kraft aus. Segnungen gehören zu den ältesten Traditionen der Christenheit, sogar aller Religionen der Welt. Sie machen Mut, schenken Kraft, richten auf.

Stärkende Segen

Haben Sie den Wunsch nach einem stärkenden Segen für sich selber, für Ihr Haus beziehungsweise Ihre Wohnung oder für etwas anderes, das Ihnen sehr am Herzen liegt?
Möchten Sie sich als Paar Gottes Kraft und Segen für Ihren gemeinsamen Weg oder in einer schwierigen Situation zusprechen lassen? Die Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Pfarrei nehmen sich gern Zeit für Ihr Anliegen.

Segnung statt Taufe

Manche Eltern bitten anstelle einer Taufe um eine Segnung für ihr Kind; ebenso kann eine Segnung eine Alternative zur kirchlichen Trauung sein. Die Seelsorgenden kommen gern mit Ihnen darüber ins Gespräch.

Segnungen finden in oder nach Gottesdiensten statt – einige Pfarreien bieten spezielle Segnungsgottesdienste an, manchmal auch direkt vor Ort und verbunden mit bestimmten Bräuchen (zum Beispiel der Haussegen, den die Sternsinger bringen). Im Kirchenjahr haben einige Segnungen einen festen Platz: Zum Beispiel Kerzen (am 2. Februar), Blasius-Halssegen (am 3. Februar), Brot (am 5. Februar) und Kräuter und Blumen (am 15. August).

Sekten und religiöse Sondergruppen

Da der Begriff «Sekte» lange aus einer bestimmten Optik heraus gebraucht wurde und einen abwertenden Charakter erhielt, wird der Ausdruck heute durch neutrale, nicht wertende Bezeichnungen wie religiöse Sondergruppen oder neureligiöse Gemeinschaft ersetzt. Dennoch liegen Engagement und Fanatismus, Überzeugung und Intoleranz, Vorbild und Guru, Verbindlichkeit und Abhängigkeit manchmal näher beieinander, als wir denken oder als uns – im Blick auf ein Familienmitglied, einen Freund, eine Kollegin – wohl ist.

Wenn Sie selbst dazu Fragen haben oder wenn Angehörige beziehungsweise Freunde Mitglied einer religiösen Gruppierung oder kultischen Bewegung sind, die Ihnen nicht geheuer ist, können Sie sich für weitere Informationen und Hilfsangebote an Fachleute wenden.

Beratungsstelle Infosekta Zürich: www.infosekta.ch

Sexueller Missbrauch

Immer noch ist sexueller Missbrauch ein Tabuthema. Dabei gehört es zu den schlimmsten Formen von Gewalt, einen Menschen gegen seinen Willen zu sexuellen Handlungen zu nötigen, als Erwachsene sexuelle Übergriffe bei Kindern und Jugendlichen zu begehen. Solche Erfahrungen von Gewalt sind für die Opfer mit unsäglichem Leid verbunden.
Wenn Sie von einer solchen Situation betroffen sind oder davon bei anderen Menschen wissen, so können Sie sich an Fachstellen wenden, die Ihnen kompetent weiterhelfen.
 Bei diesen Organisationen erhalten Sie professionelle Unterstützung:

Sollten kirchliche Mitarbeitende in Fälle sexueller Gewalt verwickelt sein, scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen mit der unabhängigen, externen Fachperson des Bistums Chur.

Sozialdienst

Die Sozialdienste sind ein Angebot der pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit. In jeder Pfarrei der katholischen Kirchgemeinde Winterthur ist ein solcher Sozialdienst eingerichtet. Die Sozialarbeitenden beraten und unterstützen bei familiären, finanziellen, gesundheitlichen, sozialen oder altersbedingten Problemen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

Links

Sozialdienst Pfarrei St. Peter und Paul
Sozialdienst Pfarrei Herz Jesu
Sozialdienst Pfarrei St. Josef
Sozialdienst Pfarrei St. Laurentius
Sozialdienst Pfarrei St. Marien
Sozialdienst Pfarrei St. Ulrich
Sozialdienst Pfarrei St. Urban

Sterbebegleitung

«Der Tod macht mir keine Angst, das Sterben schon.» Das hören wir oft von Menschen, die sich mit der Endlichkeit ihres Lebens auseinandersetzen. Vielleicht geht es Ihnen auch so? Sterbende nicht allein zu lassen, ist im christlichen Leben zentral. Für Angehörige ist es jedoch nicht immer einfach, Zeit und Kraft dafür zu finden.

Unterstützung durch Seelsorgende

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger unterstützen sie in der Begleitung Sterbender. Sie haben Zeit für Gespräche mit Angehörigen oder für einen Besuch am Sterbebett. Sie kennen Rituale für Momente, in denen Worte fehlen: z.b. Gebete, Segensgesten oder das Sakrament der Krankensalbung. So spüren alle Beteiligten, dass sie im Prozess des Abschiednehmens nicht alleine sind.

Taufe

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, in der wir Gottes JA zum Menschen feiern. Durch die Taufe wird man gleichzeitig Mitglied der christlichen Gemeinschaft. Aus diesem Grund wird sie häufig mit der Geburt verbunden. Die Geburt eines Kindes ist eine herausragende Erfahrung. Sie ist für Kind und Eltern eine Erfahrung des Übergangs. Das Kind tritt aus der Geborgenheit des Mutterleibes hinaus in die Welt und beginnt mit dem ersten Atemzug sein eigenständiges Leben. Für Vater und Mutter stellen sich oft neue Fragen: Woran sollen wir uns orientieren in unserer Aufgabe als Eltern? Auf was können und wollen wir mit unserem Kind hoffen und bauen? Wer steht uns bei? Wo wollen wir dazugehören?

Erziehung auf der Basis christlicher Werte

Wir unterstützen Sie gern und bieten Ihnen in diesen wichtigen Fragen unsere Begleitung an. Der Entscheid, Ihr Kind zu taufen, beinhaltet Ihr JA, Ihr Kind auch im Geist der frohen Botschaft Jesu und auf Basis christlicher Werte zu erziehen und es mit dem Leben der Kirche vertraut zu machen.

Ablauf der Taufe

Die Tauffeier findet im Rahmen des Gemeindegottesdienstes oder als separate Feier im Familienkreis statt. Die wichtigsten Elemente sind die Verkündigung des Evangeliums, das Bekenntnis zum christlichen Glauben und der eigentliche Taufakt. Das Kind wird am Kopf mit dem Taufwasser übergossen, im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft.
Es wird zudem mit Chrisamöl gesalbt als Zeichen der besonderen Erwählung durch Gott. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet. Ihr Licht symbolisiert, dass Jesus Christus dem Täufling Licht auf seinem Lebensweg sein soll.

Patenschaft

Für die Tauffeier brauchen Sie mindestens eine Patin (Gotte) oder einen Paten (Götti) für Ihr Kind. Die Zusage zur Patenschaft drückt die Bereitschaft aus, das Kind auf seinem persönlichen Lebens- und Glaubensweg zu begleiten. In der Regel sollten die Paten einer christlichen Kirche angehören, einer oder eine sollte Mitglied der katholischen Kirche sein.

Konfessionsverschiedene Partnerschaft

Leben Sie in einer konfessionsverschiedenen Partnerschaft? Obwohl die Taufe von den Kirchen gegenseitig anerkannt wird, kann ein Kind nur in einer konkreten Kirche getauft werden. Deshalb sollten Sie sich darüber verständigen, in welcher Kirche Sie Ihr Kind taufen lassen möchten.

Kinder können in jedem Alter getauft werden. Es ist natürlich auch möglich, sich als erwachsener Mensch taufen zu lassen. Über das konkrete Vorgehen informiert Sie Ihre Pfarrei.

Todesfall

Sie haben – plötzlich und unerwartet oder nach langer Krankheit – einen lieben Menschen verloren?
Wir sprechen Ihnen unser herzliches Beileid aus und begleiten Sie gern in dieser schwierigen Zeit.

Wer einen Angehörigen durch Tod verliert, benachrichtigt zunächst die Stadt Winterthur. Diese hat dafür ein eigenes Amt eingerichtet. Sie finden es am Eingang zum Friedhof Rosenberg: Friedhofsverwaltung, Am Rosenberg 5, 8400 Winterthur, Telefon 052 267 30 30. Es ist von Montag bis Freitag zu üblichen Bürozeiten geöffnet: Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Am Wochenende oder Feiertag steht ein Pikettdienst bei der Stadtpolizei Winterthur zur Verfügung: Obertor 17, 8402 Winterthur, Telefon 052 267 51 52.
Bringen Sie zur Friedhofsverwaltung bitte folgende Papiere mit: die ärztliche Todesbescheinigung und die Ausweispapiere der anzeigeberechtigten Person, Familienbüchlein und/oder Ausländerausweis der verstorbenen Person.

Der Abschied am Grab erfolgt in Winterthur normalerweise zeitlich vor der Trauerfeier in einer Kirche oder Friedhofskapelle. Särge dürfen ausschliesslich im Friedhof aufgebahrt werden – nicht in der Kirche. Für Urnen besteht keine solche Regelung. Sie müssen auch nicht auf einem Friedhof beigesetzt werden.

Bei der Meldung des Todesfalles auf der Friedhofsverwaltung werden in der Regel Ort und Zeitpunkt für die Beerdigung und die Trauerfeier festgelegt. Zur Sicherheit ist ein Anruf beim betreffenden Pfarramt ratsam.
Grundsätzlich ist für einen Todesfall das Wohnortspfarramt der verstorbenen Person zuständig. Wenn jemand zuletzt in einem Alters- oder Pflegeheim zu Hause gewesen ist, gilt die letzte selbständige Adresse vor dem Heimaufenthalt (Seniorenresidenzen werden jedoch als Wohnorte betrachtet).

Wenn die Beerdigung an einem anderen Ort und/oder mit einem von den Angehörigen gewählten Seelsorgenden stattfinden soll, richten Sie bitte möglichst schnell entsprechende Anfragen an den Wunschort beziehungsweise «Wunschpfarrer» (so der dafür übliche Ausdruck auf der Friedhofverwaltung).

Die Trauerfeier kann in einer Kirche oder Friedhofkapelle stattfinden. Sie besteht aus einem Wortgottesdienst oder einer Eucharistiefeier (Messe) und wird vorgängig mit der zuständigen Seelsorgerin beziehungsweise dem zuständigen Seelsorger besprochen. Dabei spielen Fragen eine Rolle wie: Soll es einen Lebenslauf geben? Wenn ja: Wer verfasst ihn und wer liest ihn vor? Werden gemeinsam Lieder gesungen?

In der Kirche stellt das Pfarramt, in der Friedhofkapelle die Stadt die Organistin beziehungsweise den Organisten. Sind darüber hinaus Musizierende oder Singende vorgesehen (welche von der Trauerfamilie engagiert werden müssen)? Welche sonstigen Wünsche und Anliegen möchten die Angehörigen einbringen (zum Beispiel bezüglich Texte, Kollekte oder Blumenschmuck)?
Zuweilen wird mit dem Pfarramt auch ein Jahresgedächtnis» vereinbart. Das bedeutet, dass für die verstorbene Person an einem dafür festzulegenden Datum im Gottesdienst der Pfarrei gebetet wird.

Trennung

Hat die Trennung oder Scheidung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Sie in eine Lebenskrise gestürzt? Finden Sie für Ihre gemeinsamen Kinder keinen positiven Weg in die Zukunft? Belasten Sie finanzielle Sorgen?

Unterstützung und Begleitung

Eine einfühlsame Begleitung, eine kompetente Beratung kann vieles erleichtern.
 Sie können sich gern an unserer Seelsorgenden oder an unsere Sozialarbeiterinnen wenden.

Zugehörigkeit zur kirchlichen Gemeinschaft

Getrennte und geschiedene Menschen gehören selbstverständlich weiter zur kirchlichen Gemeinschaft. Auch wenn die Römisch-Katholische Kirche (im Gegensatz zu anderen Kirchen) keine Wiederverheiratung Geschiedener kennt, sind Menschen, die in dieser Situation leben, in den Pfarreien unserer Kirchgemeinde herzlich willkommen.

Das Kirchenrecht bietet die Möglichkeit, eine Ehe für nichtig erklären zu lassen, wenn von Anfang an nicht die richtigen Voraussetzungen für eine freiwillige, gelingende Beziehung zweier reifer Menschen gegeben war. Wird diese Nichtigkeit von einem kirchlichen Gericht festgestellt, so ist der Weg frei für eine neue kirchlich geschlossene Ehe.

Links

Paarberatung und Mediation im Bezirk Winterthur Andelfingen: http://www.paarberatung-mediation.ch/
Sozialberatung des Evangelischen Frauenbundes: http://www.vefz.ch/beratung
Leitfaden zum Ehenichtigkeitsverfahren/Bischöfliches Offizialat: http://www.bistum-chur.ch

Versöhnung

Schuld und Versagen gehören zu unserem Leben. Niemand macht alles richtig. Wir wissen und spüren, dass wir andere Menschen mit unseren Gedanken und durch unser Handeln verletzen können, dass wir uns im kleinen und grossen Massstab ungerecht und lieblos verhalten. Was haben solche Fehler mit Gott zu tun? Jesus sagt: «Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.» (Mt 25,40). Deshalb geht es auch um unsere Beziehung zu Gott, wenn wir im Kreis der Familie, der Arbeitskolleginnen, der Freunde, aber auch in wirtschaftlichen und politischen Belangen rücksichtslos und unmenschlich handeln.

Chance zu Neuanfang

Wenn wir das Sakrament der Versöhnung empfangen, sprechen wir gegenüber einem Priester aus, was uns belastet, und erfahren, dass Gott die Chance zu einem Neuanfang schenkt. Die Vergebung und die Kraft für eine versöhnte Zukunft werden uns in ermutigenden Worten und Zeichen zugesagt. Wenn Sie das Bedürfnis nach einem befreienden Beichtgespräch haben, melden Sie sich in Ihrem Pfarramt.

Weihe

Durch die Taufe und die Firmung kommt allen Getauften die gleiche Würde als Schwestern und Brüder zu. Als besonderen Dienst an der Gemeinschaft der Glaubenden kennt die katholische Kirche, wie viele andere christliche Kirchen, das Amt, das durch die Weihe begründet wird. Dabei sollen Geweihte als Amtsträger immer Diener aller sein.

Bischöfe, Priester, Diakone

Im Laufe der Geschichte hat sich eine dreigliedrige Ämterstruktur herausgebildet: Bischöfe, Priester und Diakone. Jesu Absicht entspricht gewiss, dass seine Botschaft, sein Wirken, ja seine Person über seinen Tod hinaus weitergehen und geschichtlich greifbar bleiben. Darum hat sich schon für die ersten Christinnen und Christen – wie für uns heute eigentlich auch – die Frage gestellt, wer gegenüber der Jüngerinnen- und Jüngergemeinde den auferstandenen und lebendigen Jesus vertritt.

Geweihte Amtsträger

Nach der katholischen Tradition ist diese Gegenwart des Auferstandenen im sakramentalen Rahmen durch die Person des geweihten Amtsträgers der mitfeiernden und mitbeteiligten Gemeinde vermittelt.
Bischöfe übernehmen den Dienst der Apostel, den Leitungsauftrag, als notwendigen Dienst an der Glaubensgemeinschaft der Kirche in den einzelnen Ortskirchen, den Bistümern.
Priester stehen im Auftrag und als Mitarbeiter des Bischofs der Gemeinde vor Ort, in der Pfarrei vor und sind für die Spendung der Sakramente verantwortlich.
Diakone auch als sogenannte «ständige Diakone» verkörpern in ihrem spezifischen Amt die grundlegend dienende Haltung Jesu.
Diese Beauftragung und Bevollmächtigung, die Präsenz Jesu in festgelegten Vollzügen der Kirche sichtbar zu machen, wird seit Alters her durch Handauflegung und Gebet derjenigen, die in der Nachfolge der Apostel stehen, weitergegeben und Weihe genannt.

Zölibatsverpflichtung und Frauen in kirchlichen Ämtern

Zurzeit ist innerhalb der katholischen Kirche die Diskussion im Gang, ob die Art, wie die Kirche ihre Ämter bestimmt, nicht reformbedürftig sei. Im Zentrum der Fragen stehen hauptsächlich die Zölibatsverpflichtung (das Versprechen eines ehelosen Lebens), der mögliche Zugang von Frauen zum kirchlichen Amt, die Frage der adäquaten Beauftragung von Theologinnen und Theologen, die ohne Weihe an Aufgaben des kirchlichen Amtes mitarbeiten. Nicht wenige Katholikinnen und Katholiken, vor allem in den deutschsprachigen Ländern, wünschen sich dringend eine Entwicklung in diesen Fragen.